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Messeinstellungen

Frequenz

Zwei Buttons: 50Hz oder 60Hz. Der aktiv gewählte Wert ist blau hervorgehoben. Beispiel: In Europa wählt man 50Hz, in Nordamerika 60Hz. Ein Klick speichert sofort.

Strommessung

Für jede Phase (Phase 1–3) und den Neutralleiter gibt es eine eigene, gleich aufgebaute Zeile:

  • Messung: Schalter, ob der Strom dieser Phase überhaupt erfasst wird.
    In diesem Bereich können einzelne Phasen aktiviert und deaktiviert werden.
    Hinweis: Der Neutralleiter kann nur beim SmartPi 3.1 gemessen werden.
  • CT-Typ: Für jede Phase kann eingestellt werden, welcher Typ Kabelumbauwandler angeschlossen ist.
    Über ein Dropdown-Menü lässt sich der verwendete Stromsensor einstellen:
    • YHDC SCT013, YHDC SCT4333QL, 400A/0.33V, XA/1A, XA/5A oder Rogowskispule.
    • Bei XA/1A oder XA/5A erscheint zusätzlich Primärstrom – der Nennstrom, auf den der Wandler ausgelegt ist (Beispiel: 100 bei einem 100 A/5 A-Wandler).
    • Bei Rogowskispule erscheint stattdessen mV/kA – die Kennlinie der Spule laut Datenblatt in Millivolt pro Kiloampere (Beispiel: 100).
  • Kalibrierfaktor: Multiplikator zur Feinjustage, falls die Anzeige von der real gemessenen Last abweicht. Standard 1, Beispiel 1.02 für +2 % Korrektur.
  • Stromrichtung umdrehen: Schalter für den Fall, dass der Stromwandler verkehrt herum montiert wurde und die Leistung negativ angezeigt wird.

 

Achten Sie unbedingt darauf, dass die Jumper auf dem SmartPi passend zu dem verwendeten Kabelumbauwandler eingestellt sind. Neben falschen Messwerten kann ansonsten der SmartPi zerstört werden. Weitere Informationen finden Sie in der Hilfe unter Montage und Anschluss.

Rogowskispule

  • Integrator: Schalter für den Signal-Integrator. Rogowskispulen liefern ein differenziertes Signal (proportional zur Stromänderung, nicht zum Strom selbst) – der Integrator rechnet daraus den tatsächlichen Stromwert. Muss aktiviert sein, sobald bei irgendeiner Phase oben "Rogowskispule" als CT-Typ gewählt ist.
  • Ein Mischbetrieb von Kabelumbauwandlern und Rogowskispulen ist nicht möglich.

Spannungsmessung

Während die Strommessung mit dem SmartPi berührungslos (und damit gefahrlos) durch Stromwandler erfolgt, muss zur Spannungsmessung der Spannungsmesspfad des SmartPis direkt an die Phasen des Stromnetzes angeschlossen werden.
Dies darf nur durch entsprechend geschultes Fachpersonal erfolgen.
Daher bietet der SmartPi alternativ die Möglichkeit, auf die Spannungsmessung zu verzichten und eine Spannung einzutragen, die bei der Messung der Leistung angenommen wird.
Deaktivieren dazu den Schalter Messung und tragen Sie rechts daneben zu zur Berechnung zu verwendende Spannung ein.

Für Phase 1–3 (keine Neutralleiter-Zeile):

  • Messung: Schalter, ob die Spannung dieser Phase gemessen wird.
  • Annahme: angenommener Spannungswert, z. B. 230 (Volt) – wird verwendet, solange keine eigene Spannungsmessung aktiv ist.
  • Kalibrierfaktor: wie bei der Strommessung, Standard 1.